Etappenberichte Südamerika 2011/12

So

13

Mai

2012

Antwerpen - Wieder festen Boden unter den Rädern

Nach knapp sechswöchiger Fahrt ist unser Mox – zwar mit leichten Beschädigungen, aber immerhin im Ganzen – in Antwerpen angekommen.

Die Zollformalitäten und die Entladeprozedur waren unerwartet unkompliziert.

Das verlängerte Wochenende um den 1. Mai bescherte uns zwei Tage Wartezeit, die wir gerne genutzt haben, um die sehr beeindruckenden Altstädte von Antwerpen und Brugge kennen zu lernen.

So schließt sich auch das letzte Kapitel unserer aufregenden Reise und wir freuen uns schon auf die Abenteuer, die das Leben in nächster Zeit hier in Europa für uns bereit hält …

 

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Mi

11

Apr

2012

Taganga - Auschillen in der Karibik

Das haben wir uns aber wirklich verdient ;-))

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Di

20

Mär

2012

CCC - Caribe - Colombia - Cartagena

;-))

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Di

20

Mär

2012

Abschied vom Nomadenleben

Und dann war's auch schon soweit. Es hieß Abschied nehmen von unserem Mox, der uns die letzten sechs Monate so treu begleitet hat.

 

Sechs Monate ohne gröbere Pannen und Probleme.

 

 

Sechs Monate zu viert auf engstem Raum.

 

Sechs Monate mit Höhen und Tiefen.

 

Sechs Monate in ständiger Bewegung von einem Ort zum anderen.

 

Nach einigen bürokratischen Hindernissen bei der Ausfuhr, die wir aufgrund der unkomplizierten Einfuhr so nicht erwartet hatten, ist unser Mox inzwischen (hoffentlich) auf dem Weg nach Hause und wir auf dem Weg an die kolumbianische Karibikküste wo wir uns von den "Reisestrapazen" noch ein wenig "erholen" wollen ;-))

 

Den letzten Tag in Chile haben wir noch in Santiago verbracht, das uns zum Abschluß noch sehr positiv überrascht hat.

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Sa

03

Mär

2012

Das chilenische Seengebiet

Unsere letzte große Etappe führte uns – nach einem Abstecher auf die Insel Chiloé – von Puerto Montt nordwärts durch den chilenischen Teil des Seengebietes bis nach Pucón.

 

Aus mysteriösen Gründen sind aber leider nahezu alle Bilder von diesem Streckenabschnitt von der Speicherkarte verschwunden.

 

War allerdings kein allzu großer Verlust:

Aufgrund des vierwöchigen Dauerregens und als Draufgabe auch noch eines Defekts am Druckluftkompressor des Mox, der uns für gut eine Woche "außer Gefecht gesetzt"  hat, haben wir ohnehin nicht besonders viel zu berichten ;-))

 

Ein untrügerisches Zeichen – es wird Zeit, nach Hause zurück zu kehren … Aber vorher müssen wir unseren Mox noch gut auf’s Schiff bringen.

 

 

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Mi

15

Feb

2012

Von Fjorden, kalbenden Gletschern und sonstigen Naturgewalten - Vier Tage mit dem Schiff von Puerto Natales nach Puerto Montt

;-))

 

;-))

 

;-))

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Mi

15

Feb

2012

"Am Ende der Welt" - Tierra del Fuego / Feuerland

Die gute Nachricht: Wir haben irgendwo schon einen Text geschrieben.

 

Die schlechte Nachricht: Wir finden ihn im Moment nicht ;-))

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Mi

15

Feb

2012

Punta Arenas - Der südlichste Punkt des kontinentalen Festlands

Das Schlechtwetter verfolgt uns seit den Torres bis hier her nach Punta Arenas. Wir stellen uns in Ermangelung eines Campingplatzes an die Strandpromenade und nützen die Stadt um uns zu versorgen,

um wieder einmal 8 kg Schmutzwäsche waschen zu lassen und um das Internet zu nützen.

Wir reservieren eine Überfahrt mit der Fähre über die Magallanstraße nach Feuerland (Tierra del Fuego).

Die Wartezeit bis zur Abfahrt vertreiben wir uns noch mit dem Besuch des 60km entfernten Fort Bullnes. Bei der Retourfahrt nach Punta Arenas beobachten wir Delfine die in Küstennähe aus dem Wasser springen.

Die Überfahrt mit der Fähre dauert dann 3 Stunden und ist recht angenehm.

An Bord befindet sich auch ein vierbeiniger "blinder" Passagier. Alle Leute auf der Fähre sind total nett zu dem Hund, nur der 1 Offizier packt ihn unfreundlich am Schlawittchen und sperrt ihn weg.

Auf dieser Überfahrt können wir auch wieder Delfine und sogar Wale beobachten.

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Mi

15

Feb

2012

Parque Nacional Torres del Paine

Unser nächstes großes Ziel war Torres del Paine. Leider hat ein Waldbrand große Teile unzugänglich gemacht.

Kurzerhand parken wir außerhalb bei der Laguna Amarga mit tollem Blick auf die Torres.

 

Wir verbringen dort 2 entspannte Tage beobachten Guanacos und versuchen die Wolkenstimmung zu deuten. Also als Meteorologen werden wir wohl keine Anstellung bekommen, wir sind immer falsch gelegen.

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Mo

23

Jan

2012

Parque Nacional Los Glaciares

Auch hier folgt vielleicht einmal ein Text ...

 

Für's erste lassen wir stellvertretend einfach mal ein inniges "Wow" stehen ;-))

 

 

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Mo

23

Jan

2012

Auf der legendären Careterra Austral

Die Schotterpiste – auf Spanisch „Ripio“ – hat uns wieder. Wir kämpfen uns durch bis zum NP Queulat.

Dort sehen wir leider nur ganz kurz den Ventisquero colgante – den hängenden Gletscher, da das Wetter umgeschlagen hat.

Macht uns nichts – wir besuchen die 40°C heißen Thermalquellen die am Rande des Puyuhuapi- Fjords liegen und lassen uns den Regen auf den Kopf tropfen.

Sorgen machen uns nur die Lebensmittelversorgung und dass es uns wichtige Schrauben vom Stabilisator herunter gerüttelt hat.

Aber wir haben Glück beim örtlichen Schrotthändler, der aus drei verschiedenen Wracks unseren Bedarf zusammenträgt.

Auf unserem Weg treffen wir ein ganz liebes Paar aus Österreich – Christoph und Christl – mit denen wir ein Stück des Weges gemeinsam reisen.

Dann kommt der landschaftlich schönste Teil der Carretera, den wir aufgrund des schlechten Wetters leider nur erahnen können.

Regen und dicke Wolken lassen immer nur kurze Schmankerl durchblicken.

Ein für uns ganz besonderer Augenschmaus war, bei kurzzeitig besserem Wetter, der Cerro Castillo am Lago Carrera.

Der Regen begleitet uns bis Puerto Tranquillo. Also müssen wir zu Plan B greifen: Wir essen am Abend alle unsere Teller leer und es klappt. Am nächsten Morgen scheint die Sonne und das bleibt dann auch so ;-)) Wir können die Bootsfahrt zu den berühmten Marmorhöhlen unternehmen. Die dort geschossen Fotos sprechen für sich.

Auf der folgenden Strecke wird es schwierig die Landschaft zu beschreiben, ohne sich zu wiederholen. Einfach …… spektakulär ;-))

Türkisblaues Wasser in den Seen, bewaldete Berge und im Hintergrund immer irgendwo ein schneebedeckter Gipfel dazu. Azurblauer Himmel und dazu Abendstimmungen wie aus dem Fotoshop.

Wir stellen uns auf die Terra Luna Lodge am Lago Carrera – dem zweitgrößten See Südamerikas – wo wir auch Floris Geburtstag verbringen.

 

 

 

 

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Mo

23

Jan

2012

Wieder in Chile - Lago Espolon

Wir verlassen Argentinien schweren Herzens aber voll mit lieben Erinnerungen und schönen Erlebnissen. Die Grenzformalitäten in Futalaufquen waren unkompliziert und recht rasch erledigt. Nach der Grenze haben wir im nächsten Ort unsere Lebensmittelvorräte wieder aufgefüllt. Die Chilenen sind hinsichtlich der Einfuhr von Lebensmitteln sehr streng und deshalb haben wir vorher aufgegessen was gegangen ist ;-))

Ohne Plan über den nächsten Nächtigungsplatz folgen wir der staubigen Holperpiste.

Ein Schild weist den Weg zum 2 km entfernten Lago Espolon. Der kurze Blick auf die Uhr und unsere durchgesessenen Popos lassen uns ganz schnell entscheiden, dass wir uns dort hinstellen. Ohne große Erwartungen folgen wir dem steilen Pfad zum Lago. Allerdings erwartet uns hinter der letzten Kurve ein kleines Paradies. Ein gemütlicher Bauernhof mit Campingplatz direkt am See.

Andi probiert zum letzten Mal sein Anglerglück und schenkt danach die Angel dem Bauern. Trotzdem kommen wir zu frisch gefangenem Fisch von professionellen Anglern.

Die Kinder sehen zu wie ein Schaf geschlachtet wird und Fische ausgenommen werden und essen seither am liebsten Gemüse …

Wir machen noch eine Bootsfahrt über den Lago Espolon und fluten unser Gehirn mit wunderschönen Bergsee-Panoramabildern, die in uns eine unglaubliche Ruhe auslösen ;-))

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Do

05

Jan

2012

Weiter durch das argentinische Seengebiet

Text folgt ... vielleicht ;-))

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Do

05

Jan

2012

San Martin de los Andes

Das Christkind ist schon zum Greifen nahe …

 

San Martin ist eine geniale kleine Stadt im schweizer Stil. Wir finden unseren Mox im Moment ohnehin etwas zu eng, also nehmen wir uns kurzerhand ein Apartment in der ruhig und doch sehr zentral gelegen Hosteria Raclette und genießen nach den einsamen Tagen am See das Stadtleben mit seinen Restaurants und Geschäften.

 

San Martin duftet überall phantastisch nach Rosen. Jedes Haus hat in seinem Garten Unmengen von Rosenstöcken und alles ist sehr gepflegt.

 

Eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt wird zum Zeitvertreib. Ebenso eine Bootsfahrt zu einem kleinen Weiler am anderen Seeufer. Auch dort machen wir eine Wanderung – diesmal zu einem Wasserfall.

 

Wir erkundigen uns über die örtlichen Weihnachtsbräuche, greifen dem Christkind noch etwas unter die Arme und decken uns in einem Delikatessengeschäft mit allen möglichen Leckereien für den Heiligen Abend ein.

 

Den 24. verbringen wir ganz ungewohnt in kurzen Hosen am See. Papa Noel (der Weihnachtsmann) fährt hier mit lautem Geheul mit einem Feuerwehrauto durch die Stadt und beschenkt die Kinder mit Süßigkeiten. Sonst merkt man kaum etwas von Weihnachtshektik. Keine (grausame) Weihnachtsmusik, die einem schon aus den Ohren quillt; kein kitschiger Weihnachtsschmuck, der aufdringlich herum blinkt; keine gestressten Menschen, die sich bepackt mit großen Einkaufssäcken gegenseitig anfauchen – Alles läuft muy tranquillo ;-)) Um Mitternacht gibt’s dann noch ein großes Feuerwerk und die Luft ist erfüllt vom Geruch des „Weihnachts-Asados“ …

 

 

 

 

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Sa

24

Dez

2011

Seengebiet - Lago Rucochoroi

Der See - umgeben von bewaldeten Bergen - hat uns sehr viel schoene Abwechslung, aber auch jede Menge Arbeit gebracht.

Unser Kanu wird ausgepackt und die Umgebung wird vom See aus erkundet.

Die Kinder spielen am Ufer und geniessen die Natur, waehrend wir das Motorrad abpacken und fuer einen kleinen Trip entlang des Sees vorbereiten.

 

In unserem Wanderfuehrer finden wir genau die richtige Wanderung (2 Std.) fuer uns. Also Anfahrt zu viert auf dem Motorrad; dann zu Fuss durch einen  huefttiefen Fluss (wir wussten das vorher und haben Badehosen mitgebracht). Die Kinder wurden von Andi wie vom hl. Christopherus durchs Wasser getragen. Am Ende entschaedigte uns aber die Laguna Verde fuer die vorangegangenen Muehen ;-))

 

Wieder einmal hatten wir fuer kurze Zeit einen "Haushund", der bei uns verweilte, uns bei Spaziergaengen begleitete und unseren Mox in der Nacht "bewachte" (und waehrenddessen auch Andis hergerichtete Fischkoeder verspeisete - irgendie stehen unsere Versuche, das Fischen zu erlernen, unter keinem guten Stern ;-))

 

Die einzige Plage hier waren riesengrosse Bremsen, die aber meist vom Wind in Zaum gehalten wurden.

 

Tja und dann die Arbeit, all die Sachen am Tag vor der Abfahrt wieder zu verstauen, zu vertauen und zu verraeumen.

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Sa

24

Dez

2011

Weiter südwärts auf der Ruta 40

Die Landschaft ist hier so schoen, dass es uns fast ein bisschen leid tut, so viel kostbare Zeit im trockenen und oeden Norden zugebracht zu haben.

 

Steppe und saftige Oasen wechseln sich ab. Ziegenherden laufen ueber die Strasse und oft muss Andi schnell reagieren, weil Pferde "kopflos" ueber die Strasse fluechten.

 

Wir fahren entlang eines smaragdgruenen Flusses zum Lago Alumine und bekommen die Linse nicht voll, vor lauter schoenen Fotomotiven.

Die Strassen sind hier zum teil wirklich sehr schlecht (Wellblechpisten), aber das nehmen wir in Kauf.

Im Lago Alumine nehmen wir bei Panorama vom Typ "kitschig" ein erfrischendes Bad und lassen uns die koestlichen Forellen schmecken ...

 

Der Besuch einer Vulkanlagune wird zur Herausforderung fuer uns alle. Es geht eine extrem steile Piste hinauf zum Gipfel (die der Mox unter Zuhilfenahme aller Sperren gerade noch bewaeltigt). Die Kinder spuehren die Anspannung und sind mucksmaeuschen still. Als Belohnung gibt es oben eine Schneeballschlacht ;-)) Aber dann muessen wir ja auch wieder hinunter (Zaehneklapper, Naegelbeiss ;-))

 

Unten angekommen, machen uns die Mapuche-Cowboys (oder Huasos wie sie hier heissen) den Weg frei und treiben ihre Ziegen-, Schaf-, Kuh- und Pferdeherden fuer uns zur Seite und unsere Fahrt geht weiter zur naechsten Attraktion ...

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Sa

24

Dez

2011

San Raphael / Valle Grande

San Rafael - ein kleiner, von Bäumen gesäumter Ort 200 km südlich von Mendoza. Viele verschiedene Weingüter laden zum Besichtigen und Verkosten ein.

Kurzerhand stellen wir uns ganz in der Nähe des Weingutes Bianchi in einen Olivenhain und genießen die Einsamkeit.

Unweit gab’s auch ein feines Restaurant mit deutscher Küche, in dem wir unsere Gaumen mit dem „Weihnachtsmenü“ verwöhnt haben.

Von der netten deutschen Besitzerin bekamen wir den Hinweis für das Valle Grande, welches wir eigentlich nur kurz durchqueren wollten. Wir haben geschaut und sind geblieben …

Eine phantastische Kulisse mit einem smaragdgrünen Fluss, üppig grünen Schluchten und vielen netten Campingplätzen. Und plötzlich finden wir uns in einer gänzlich anderen Reisesituation wieder – bisher hatten wir teilweise Mühe, einen netten Stellplatz zu finden und hier fällt uns vor lauter netten Optionen die Auswahl schwer. Wir entscheiden uns für einen wunderbaren Campingplatz mit vielen schattenspendenden Bäumen direkt am Fluss und lernen dort ein äußerst liebenswürdiges argentinisches Pärchen – Silvina und Ruben – kennen.

 

Ein Pferdeausritt für Iris und eine Rafting-Tour für uns alle sind die Highlights der Unternehmungen vor Ort.

 

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Sa

24

Dez

2011

Richtung Argentinien

Eine große Fahrstrecke liegt vor uns, da wir endlich ins Grüne wollen.

Bei dem kleinen Ort Taltal haben wir eine Nacht gecampt. Weiter ging’s nach Copiapo, wo wir bei einer Reifenwerkstatt die Vorderreifen auf der Felge gewendet haben, weil diese bereits etwas ungleichmäßig abgefahren waren. Diese Aktion hat viel länger gedauert als gedacht und zum nächsten Campingplatz war es noch sehr weit. Also hat uns der Reifenhändler kurzerhand einen Stellplatz am Firmengelände angeboten – Sehr nett ;-))

 

In der folgenden Nacht hatten wir in Puerto Oscuro eine ganz andere Kulisse: Vor uns eine kleine Bucht und im Rücken einen steil aufsteigenden Bergrücken.

 

Nochmal ein langer Fahrtag und ein netter Stellplatz privat bei einem Bauern mit vielen Tieren – endlich wieder eine Attraktion für die Kinder ;-)) Wir beschließen hier zwei Nächte zu bleiben. Andi liebkost den Mox mit einem Service und macht ihn bereit für die Überfahrt über den Bermejo-Paß nach Argentinien – 3.400 Höhenmeter und 29 Serpentinen bis Mendoza – Uff …

 

In Mendoza finden wir einen Stellplatz in einem Polizeirekonvaleszentenheim. Es gibt ein Pool, einen Kinderspielplatz und ein Restaurant – also rasten wir hier unsere Po’s von der anstrengenden Fahrt über die Anden aus ;-))

 

 

 

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So

27

Nov

2011

On the road again - Von nun an geht's südwärts

Zuerst mal ein dreifaches "Gegrüßet seist Du Maria", dass wir die weise Voraussicht hatten, die Tour nach Peru und Bolivien nicht mit dem eigenen Fahrzeug zu machen. Wir hätten keine Chance gehabt, mit unserm Mox in die engen Gassen der historischen Städte hinein zu fahren bzw. innerhalb der Städte einen geeigneten Stellplatz zu finden. Und im Verkehrschaos von La Paz wäre Andi vermutlich zum Amokläufer geworden ...

 

Irgendwie sind wir froh, wieder bei unserm Mox zu sein.

Wir verspüren schon wieder den Drang, selbst unser Tempo zu bestimmen und die hektischen Städte hinter uns zu lassen - „Der Weg ist das Ziel“

 

Nach dem zweiten Arzt und den dritten Antibiotika scheint es, als ob wir auch unser Gastrointestinal-Problem gelöst hätten. Na mal sehen …

 

In San Pedro de Atacama wollen wir noch zwei drei Tage ausspannen und uns endgültig auskurieren, bevor wir über den Paso de Jama – den mit 4.850m höchstgelegenen Andenpass – nach Argentinien wechseln.

 

An der argentinischen Ostseite der Anden wollen wir dann recht zügig nach Süden fahren um spätestens zu Weihnachten im chilenisch/argentinischen Seengebiet zu sein.

 

Nach den trockenen Wüsten des Nordens, sehnen wir uns schon sehr nach dem üppigen Grün des Südens …

So

27

Nov

2011

La Paz / Bolivien

Es ist unglaublich schwer den Eindruck von La Paz zu beschreiben. Irgendwie ist es faszinierend und abstoßend zugleich.

Die Lage in einem Talkessel (der bis an den obersten Rand mit meist armseeligen Häuschen übersät ist) vor der Kulisse von schneebedeckten Sechstausendern ist äußerst imposant.

Gleichzeitig erdrückt einen die Enge der Stadt, der chaotische Verkehr und die allgemeine Hektik, mit der hier alles abzulaufen scheint.

 

Nach wie vor an unserem Durchfall laborierend, besichtigen wir die Sehenswürdigkeiten des Zentrums: den Hexenmarkt, die San Francisco-Kirche und den Regierungspalast, wo wir zufällig einen Staatsbesuch miterleben konnten.

 

Nach zwei Tagen in einer der höchstgelegenen Hauptstädte der Erde (3.600m – 4.100m) fliegen wir vom Flughafen El Alto zurück nach Arica wo wir vor gut 14 Tagen unseren Mox abgestellt haben.

 

Das Flugzeug benötigt aufgrund der geringen Luftdichte in 4.100m Höhe eine Startbahn von 5km Länge um den erforderlichen Auftrieb zum Abheben zu erlangen. Ein seltsames Gefühl, ewig lange auf der Startbahn zu rasen, ehe das Flugzeug dann endlich abhebt ;-))

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So

27

Nov

2011

Puno - Titikakasee

Von Cuzco ging’s mit dem Bus durch das Andenhochland nach Puno am Titikakasee an der Grenze zu Bolivien.

 

Der See ist der höchstgelegene (3800m) schiffbare See der Erde und hat mit einer Größe von 8.000km² etwa 1/10 der Fläche ganz Österreichs.

 

Puno selbst ist – mit Ausnahme der zentralen Plaza - an Hässlichkeit und mangelndem Charme wohl nur noch durch das benachbarte Juliaca oder die Vorstädte Limas zu übertreffen und punktet ausschließlich als Ausgangsort für Touren am See.

 

Zumindest konnten wir ein nettes Zimmer in einem der besten Hotels der Stadt ergattern und damit beginnen, unseren beinahe krankenhausreifen Durchfall zu kurieren (eigenartigerweise sind nur wir Erwachsene betroffen – die Kids haben Peru bisher schadlos überstanden).

 

Einigermaßen geschwächt und lediglich mit Elektrolytsaft im Bauch besuchen wir noch die schwimmenden Schilfinseln der Uro-Indianer am Titikakasee.

 

Danach wollen wir weiter nach La Paz / Bolivien, von wo aus wir einen Rückflug nach Arica / Chile zu unserem Mox gebucht haben.

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So

27

Nov

2011

Cuzco - Machu Picchu

Als Alternative zu der 12 stündigen Busfahrt leisten wir uns den (sauteuren) Flug nach Cuzco – dem Herzen des alten Inkareichs.

 

Auch wenn die Stadt (oder zumindest das historische Zentrum) fest in Händen der Tourismusindustrie ist, versprüht sie für uns ein besonderes und authentisches Flair.

Die kolonialen Gebäude, die zum Teil auf den unzerstörbaren Fundamenten des Inka-Imperiums errichtet wurden, ziehen uns sofort in ihren Bann.

Wir beobachten das Treiben in den schmalen Gässchen, unternehmen Ausflüge in die nähere Umgebung und geben uns (leider nicht ganz ohne Folgen) den kulinarischen Genüssen des Andenhochlandes hin.

 

Und wenn man schon in Cuzco Halt macht, darf natürlich ein Besuch des ultimativen „Touristen-Nepps“ Machu Picchu nicht fehlen (rückblickend betrachtet kommen uns die Iguazu-Fälle im Vergleich ja schon beinahe wie ein Privatissimum vor ;-))

Die örtliche Touristen-Maffia nutz natürlich den Umstand aus, dass kaum ein Tourist Cuzco verlässt, ohne Machu Picchu gesehen zu haben. Wir hätten es uns (aus Prinzip) schon beinahe anders überlegt (da kaum ein Cent der lokalen Bevölkerung zu Gute kommt), konnten dann aber doch noch ein „Schnäppchen“ erhaschen. Die billigste Option für uns vier (Abfahrt um vier Uhr morgens, Rückkehr spät abends – perfekt für eine "Durchfall-geschwächte" Familie mit zwei kleinen Kindern) war dann doch für bescheidene 500 USD zu haben; in Relation zu den sonst üblichen Preisen beinahe ein Geschenk …

 

Und so ließen auch wir uns durch die (ehrlicherweise) unglaublich beeindruckende und mystische Inka-Stätte „schieben“.

 

„Bitte bleiben Sie auf den gekennzeichneten Wegen“ - „Bitte setzten Sie sich nicht in den Rasen“ - „Bitte bleiben Sie nicht stehen und schießen Sie rasch Ihr Foto“ (die übrigen 3000 Besucher wollen schließlich auch noch „durchgeschoben“ werden) …

 

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So

27

Nov

2011

Arequipa / Peru

Arequipa präsentiert sich uns als Stadt mit wunderschönem Altstadtkern (was für eine Wohltat nach den äußerst schlichten Städten des chilenischen Nordens ;-))

 

Die riesengroße und sehr gepflegte Plaza ist an drei Seiten von hübschen zweigeschossigen Gebäuden in kolonialem Stil eingesäumt. An der vierten Seite thront die imposante Kathedrale aus weißem Vulkangestein.

 

Wir haben uns in einem sehr netten Hotel unweit des Zentrums einquartiert und genießen es, einmal mitten in einer Stadt abgestiegen zu sein und all die (touristische) Infrastruktur für uns nutzen zu können.

 

Wir flanieren durch die malerischen Gassen, lassen uns das Frühstück servieren, speisen in feinen Restaurants (natürlich auch Cuy – Meerschweinchen), nutzen den Hotelpool und haben das Gefühl „Urlaub vom Urlaub“ zu machen.

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So

13

Nov

2011

Eine kleine Planaendrung - oder wie die gemeine Kopflaus alle Probleme loeste

Seit geraumer Zeit beschaeftigten uns mehrere Gedanken.

 

Zum einen waren wir uns immer noch nicht ganz sicher, ob es eine schlaue Idee ist, mit dem eigenen Fahrzeug nach Peru einzureisen.

Campingplaetze sind in Peru aeusserst rar und freies campieren - so wie wir es in Chile bisher oft praktiziert hatten - ist in Peru definitif nicht zu empfehlen. Was also tun?

 

Zum anderen hatten wir es nach eineinhalb Monaten Reise einigermasen satt, uns zu viert auf 9m2 zusammenzudraengen und einen Grossteil des Tages mit systemerhaltenden Taetigkeiten zu verbringen.

Wir wollen endlich wider einmal in einer (netten) Stadt in einem netten Hotel absteigen (mit dem Mox stehen wir ja meist irgendwo in der Pampa), durch die Gassen schlendern und ein wenig authentisches Stadtfeeling inhaliern.

 

Und das ist der Zeitpunkt an dem die gemeine Kopflaus (Pediculus humanus capitis) ins Spiel kommt ...

 

Am Tag unserer Weiterreise nach Peru sitzen wir noch gemuetlich beim Fruehstueck.

Was hat denn unsere Iris da im Haar? Naja - wird wohl ein kleiner Kaefer sein! Hoppla - da ist ja noch so ein Getier - und nocheins - und noch zehn und .... Hurra, wir haben die Laeuse ;-))

Keine Ahnung, wo wir die aufgeschnappt haben. Wir sind seit Wochen in keinem Hotel mehr abgestiegen und der Kontakt mit anderen Kindern hat sich auch in Grenzen gehalten - vielleicht aus dem Autobus oder aus dem Taxi - weiss der Teufel!

 

Die lebenden Laeuse waren mit dem rasch gekauften Konzentrat innerhalb von 10 Minuten erledigt (ich will gar nicht wissen, was da drin war). Doch wie siehts mit den Eiern aus? Empfehlung im Beipackzettel: Saemtliche Bettwaesche mit 60° waschen. Dumm nur, dass wir in unserem Mox keine Waschmaschine mit 60° haben und auch nicht das gesamte Inventar ausraeumen koennen.

Was also tun?

 

Und da kam die rettende Idee:

Wir ziehen fuer die naechsten 14 Tage aus unserem Mox aus (natuerlich haben wir vorher alles zumindest noch kalt, dafuer aber mit viel Chemie durchgewaschen) und treten die Reise durch Peru und Bolivien mit dem Bus und dem Flugzeug an.

 

Einserseits koennen wir so endlich wieder einmal in netten Hotels in Mitten der kolonialen Staedte absteigen (der Mox waere uns hier ohnehin nur ein "Klotz am Bein" gewesen) und andererseits sind die lieben Tierchen in unserem Mox (sofern ueberhaupt noch welche da sind) nach 14 Tagen auf Diaet hoffentlich in die ewigen Jagdgruende eingegangen.

 

Wir werden ja sehen, ob sich unsere Erwartungen erfuellen. Als erstes gehts jedenfalls einmal mit dem Bus nach Arequipa/Peru. 

 

 

 

Mi

09

Nov

2011

Im "Grenzbereich" - Parque Nacional Lauca

 

Von Arica aus starten wir durch das unerwartet grüne Valle de la Lluta in Richtung Parque Nacional Lauca.

Die erste Nacht verbringen wir neben Gleisen einer vermeintlich aufgelassenen Bahnstrecke. Umso größer war die Überraschung, als uns mitten in der Nacht das Geratter eines vorbeifahrenden Zuges aus dem Schlaf reißt.

 

Da der Lauca-Park auf über 4000m Seehöhe liegt, steuern wir zwecks Akklimatisation das kleine Dörfchen Socoroma auf ca. 3000m an. Zu unserem Erstaunen feierten die wenigen übrig gebliebenen Dorfbewohner genau am Tag unserer Ankunft die Aussaat der Kartoffelsamen – ein alter Aymara-Brauch. Praktisch spielt sich das ganze so ab, dass sich die Dorfbewohner mit Blumenkränzen schmücken, mit ihren verstimmten Geigen aufspielen und mit Pisco-Schnaps kollektiv bis zur Bewusstlosigkeit betrinken. War echt erstaunlich, eine ganze Dorfgemeinde (ca. 40 Personen) zu sehen, von der kein Einziger mehr ohne Hilfe stehen konnte – Na dann Prost oder Salud wie man hier sagt !!!

 

Die nächste Nacht wollten wir zuerst bei den Thermalquellen Juarasi auf 4000m Höhe verbringen, haben uns aber nach einem ausgiebigen Bad in den heißen Quellen doch entschieden, den 500m tiefer liegenden Ort Putre anzusteuern.

 

Der absolute Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes) waren dann die Laguna Cotacotani und der Lago Chungara (4700m) mit grasenden Lamas und Vicunas vor der Kulisse der beiden Zwillingsvulkane Parinacota und Pomerape.

 

Letztlich machte uns allen, vor allem aber unserer kleinen Iris, die Höhe doch sehr zu schaffen, sodaß wir noch am gleichen Tag die halsbrecherische Strecke bis Arica an die Pazifikküste zurück fuhren und uns auf einem netten Campingplatz mit Kinderspielplatz und Pool einquartierten.

 

Vor unserer Weiterfahrt nach Peru war hier noch mal eine gründliche Wartung unseres Unimogs angesagt ;-))

 

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Mi

02

Nov

2011

Vom Parque Nacional Pan de Azucar nach Iquique

Wieder zurück aus den luftigen Höhen der Anden, kamen wir auf einem Campingplatz im PN Pan de Azucar unter. Da das Wetter leider nicht so ganz mitspielte, nutzen wir den Aufenthalt nur für eine umfassende Revison des Mox.

Motoröl, Getriebeöl und Achsöle kontrolliert und nachgefüllt, Antriebswelle und Lenkung abgeschmiert, Luftfilter gereinigt, Notstromaggregat serviciert – was halt so an regelmäßigen Wartungsarbeiten bei einem Unimog anfällt.

Leider konnten wir das Problem mit den Verunreinigungen im Tank nicht selbst beheben.

Es blieb uns daher nichts anderes übrig, als in Antofagasta eine Werkstätte aufzusuchen und den Tank ausbauen und reinigen zu lassen.

Danach ging’s weiter nach Mejillones, wo wir zwei Ruhetage einlegten, eine Gruppe chilenischer Pfadfinder antrafen und die chilenische Marine bei ihren Manövern in der Bucht von Mejillones beobachten konnten.

Für die Kinder war nach mehreren eher angespannten Fahr- und Reparaturtagen endlich wieder einmal Strand und Meer angesagt.

Herz was willst du Meer ;-))

 

Der Küste entlang ging's dann weiter bis Iquique, der vorletzten größeren Stadt vor der Peruanischen Grenze, wo wir auf einem netten Campingplatz oberhalb des Meeres wieder einmal die schon dringend benötigte Infrastruktur wie warme Duschen und Strom vorgefunden haben.

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Mi

02

Nov

2011

In luftigen Höhen - Parque Nacional Nevado Tres Cruzes

Über die Minen- und Bergbaustadt Copiapó (dort wo letztes Jahr die verschütteten Bergmänner mit Hilfe österreichischer Bergbauingenieure gerettet werden konnten) fahren wir westwärts in Richtung des Parque Nacional Nevado Trez Cruzes an die Argentinische Grenze.

 

Wenn wir jetzt schreiben könnten, dass wir auf „Pisten“ unterwegs waren, wäre das natürlich fein. Tatsächlich handelte es sich aber eher schon um „Klettersteige“ und unsere Durchschnittsgeschwindigkeit lag so bei 15 km/h ;-))

 

Als wir dann so richtig mitten im Nichts waren, verlor der Motor des Mox plötzlich an Leistung, was wir zuerst auf die Höhe zurückführten. Kurze Zeit darauf ging dann gar nichts mehr. Nach einer kurzen Reparaturpause war das Problem rasch identifiziert: Aus irgendeinem Grund hatten wir Verunreinigungen im Diesel, die die Filter verstopft hatten.

Filter gereinigt, Vorfilter getauscht, auf den zweiten Tank umgeschalten und schon konnte die Fahrt mit „wahnsinniger Geschwindigkeit“ weitergehen.

 

Nach wer weiß wie vielen Stunden erreichten wir endlich die Laguna Santa Rosa auf knapp 4000m Höhe und wurden mit einem beeindruckenden Panorama belohnt.

 

Unserem Mox machte die Höhe überhaupt nichts aus – qualmte etwas mehr als ohnehin üblich – aber sonst war ihm nichts anzumerken. Und sogar die Dieselstandheizung funktionierte überraschenderweise in dieser Höhe.

 

Trotz der scheinbar lebensfeindlichen Bedingungen konnten wir Guanakos, Füchse und Flamingos beobachten.

 

Die Landschaft ist für uns ungewohnt und beeindruckend. Trotzdem - lange werden wir es in dieser Höhe nicht aushalten. Morgen wollen wir zurück an die Küste in den PN Pan de Azucar …

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Mi

02

Nov

2011

Desiertro florido - Die blühende Wüste

Da es hier im letzten Jahr seit 14 Jahren wieder einmal geregnet hat, sprießen überall in der sonst so trockenen Region violette und gelbe Blümchen – El desiert florido.

 

Wir haben einen tollen Stellplatz direkt am Meer im Parque Nacional Llanos de Challe nördlich von Huasco gefunden und nutzen die gute Infrastruktur um uns etwas auszuruhen, bevor wir in die Berge aufbrechen …

 

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Mi

19

Okt

2011

Ab an die Küste - Reserva Nacional Pinguino de Humboldt

Nachdem uns ja große Städte bekanntermaßen nicht so am Herzen liegen ;-)) nutzen wir La Serena (trotz des sehenswerten Zentrums) nur zum Auffüllen unserer inzwischen zur Neige gegangenen Vorräte und fahren weiter in nördlicher Richtung zum - Reserva Nacional Pinguino de Humboldt. Auf 40 km Piste begegnet uns ein einziges Auto – Na hoffentlich haben wir hier jetzt keine Panne ;-)) Von unseren letzten Gastgebern im Valle del Elqui bekamen wir eine Empfehlung für einen netten Stellplatz am äußersten Zipfel der kleinen Bucht vor den drei Inseln, die unter dem Schutz des Reserva Nacional stehen.

 

Wieder treffen wir auf einen unglaublich gastfreundlichen und entspannten Chileno, der hier eine Art „Campingplatz“ betreibt. Neben einem Stellplatz unmittelbar am Meer (hoffentlich kommt kein Tsunami ;-)) gibt es hier Strom, Trinkwasser, WC’s und Duschen mit Warmwasser und einen kleinen Grillplatz. Auch ein Restaurant mit Pescado und Mariscos auf der Speisekarte ist halbwegs in Reichweite. Wir schauen uns an und wissen, dieses Plätzchen wird wohl nicht nur für eine Nacht unser Stellplatz sein …

 

Am nächsten Morgen unternehmen wir – bei vorerst noch starker Bewölkung – einen Bootsausflug zu den Inseln des Reserva Nacional.

Iris hat inzwischen ihr Trauma von der verrückten Bootsfahrt bei den Iguazu-Fällen überwunden und beide Kinder genießen die Fahrt am welligen Meer in vollen Zügen (Berni allerdings eher weniger ;-)

In der Nähe der Isla Choros taucht plötzlich eine ganze Schule von Delphinen auf und begleitet unser Boot eine ganze Weile.

An den Klippen der Insel, die nicht betreten werden darf, entdecken wir Lobos Marinos (Seehunde), Kormorane und jede Mange anderer Seevögel sowie natürlich die für die Namensgebung verantwortlichen Humboldt-Pinguine.

Nach der Umrundung der Isla Choros legen wir an der Isla Damas - die z.T. betreten werden darf – an und treffen dort auf eine um diese Jahreszeit blühende Wüstenvegetation (Desierto florido). Ein fantastischer Anblick und Ausblick.

 

Zurück vom Ausflug versuchen sich Andi und Flori als Pescatores (Fischer). Der Erfolg des ambitionierten Vorhabens schlägt sich ganz klar im Abendessen nieder: Es gibt Chorizos (Würstchen) am Grill ;-))

 

Spät abends (die Kinder sind schon im Bett), tauchen plötzlich Fischer an der Mole auf, und holen (allerdings mit speziellen Ködern aus Locofleisch (eine Art Muschel) an eben der selben Stelle Unmengen von Fisch aus dem Meer. Auf meine Frage, ob ich vielleicht ein paar Fische kaufen könnte, bekomme wir einen Sack Fische als Geschenk, womit das morgige Nachtmahl auch wieder gesichert wäre.

 

Wir fühlen uns so richtig zufrieden und haben überhaupt keine Ambitionen, von hier weg zu fahren.

 

 

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Mi

19

Okt

2011

Valle de Elqui

Das äußerst fruchtbare Tal ist bekannt für den Weinbau und den aus den Trauben hergestellten Schnaps Pisco (vergleichbar mit Grappa).

 

Aufgrund der abenteuerlichen Fahrt über den Passo Tres Cruzes (die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Pisten lag so bei etwa 20 km/h) kamen wir erst am späten Nachmittag im Elqui-Tal an.

 

Auf der Suche nach einem geeigneten Stellplatz für die Nacht kamen wir am Weingut Cavas del Valle vorbei.

Nach einer Weinverkostung, war an eine Weiterfahrt ohnehin nicht mehr zu denken und die unglaublich gastfreundlichen Besitzer (mit deutschen Vorfahren) Marlies und Raymondo boten uns kurzerhand einen Stellplatz inmitten eines ihrer Weingärten an … Und wir waren schon wieder an einem traumhaften Plätzchen gelandet. Unsre Wassertanks waren voll gefüllt, ebenso unsere Vorratsschränke, dazu Wein aus biologischer Landwirtschaft – einer edler als der andere.

Die Kinder konnten gefahrlos herumtollen. Es gab Schafe, Pferde, einen Hund und einen kleinen Weiher.

Wohl klar, dass wir hier nicht nur eine Nacht verbrachten, ehe es uns in Richtung Küste zog …

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Mi

19

Okt

2011

Nordwärts

Unseren ursprünglichen Plan, gleich über den Bermejo-Paß nach Mendoza/Argentinien zu fahren, haben wir aufgrund der doch noch sehr winterlichen Bedingungen in den größeren Höhen aufgegeben und wir fahren nun auf der chilenischen Seite der Anden nordwärts Richtung Peru.

 

Von Valparaiso ging’s erstmal in den nur ca. 50 km entfernten Parque Nacional La Campana, wo wir unsere ersten beiden Tage im Mox auf einem Stellplatz in der Nähe der CONAF-Station verbrachten und uns wieder langsam an das Leben auf engstem Raum gewöhnen konnten.

Die Kinder konnten erstmals so richtig herumtoben und nach Herzenslust spielen.

 

Nach zwei erholsamen Tagen in Mitten der Natur setzen wir unsere Fahrt Richtung Norden auf z.T. abenteuerlichen Pisten fort. Über kleinere Pässe und vorbei an mehreren Stauseen gelangten wir in das Valle Rio Hurtado und trafen dort – eher durch Zufall – auf ein kleines Paradies in Mitten der sonst sehr kargen Landschaft: Die Hacienda Los Andes. Eine ca. 500ha große Hacienda mit im Kolonialstil errichteten Gebäuden und jeder Menge Reitpferden (für Andi ist der optimale Ort für ein Pferd ja sowieso zwischen zwei Semmelhälften ;-) aber für Berni und die Kids war das der Traum schlechthin). Erstmals haben wir das Gefühl, so richtig angekommen zu sein, und unseren Rhythmus gefunden zu haben. Abgesehen von allem rund um’s Pferd, gab’s auch noch so manch praktischen Aspekt zu berücksichtigen (z.B. ein vorzügliches Restaurant, warme Duschen usw.), sodass wir uns gleich mal für vier Tage an diesem herrlichen Ort niederließen, ehe wir in das Valle de Elqui weiter reisten.

 

Und natürlich musste auch noch Iris 3. Geburtstag gefeiert werden.

 

 

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Sa

08

Okt

2011

Unser "Mox" betritt Südamerikanischen Boden

Es ist vollbracht ...

 

Nach langem zähem Warten ist unser Mox mit drei Tagen Verspätung im Containerhafen von San Antonio an der chilenischen Pazifikküste angekommen.

Die Zollformalitäten waren  - Dank unseres Zollagenten - für hiesige Verhältnisse relativ unkompliziert ;-)

Und unser erstes (mitgebrachtes) Ersatzteil haben wir auch schon eingebaut.

 

Jetzt kann's losgehen ;-))

 

 
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Sa

01

Okt

2011

Montevideo / Uruguay

Unsere Fahrt mit dem Bus von Colonia nach Montevideo war geprägt von unendlichen Weiten fruchtbarsten Weidelands. So weit das Auge reicht nichts als saftig grüne Wiesen und Rinderherden (kein Wunder, daß Rindfleisch am Holzkohlengrill das                                                                                    Nationalgericht Nr.1 ist).

 

Alles wirkt ausgesprochen sauber und gepflegt (irgendwie ganz untypisch für Südamerika wie wir es bislang erlebt haben).

 

Der erste Eindruck von Montevideo ist überaus positiv. Unser Hotel liegt nur einige Blocks von der unendlich langen Uferpromenade (Rambla) entfernt, die zu entspannten Spaziergängen einlädt. Wir verfolgen die ein- und ausfahrenden Schiffe und sinnieren ein wenig darüber, wo sich unser „Mox“ wohl gerade herumtreibt (eigentlich müsste das Containerschiff ja schon irgendwo vor der chilenischen Küste sein und in den nächsten Tagen in Valparaiso / Chile ankommen – Na mal sehen).

 

Hier in Montevideo läuft alles um drei Zehnerpotenzen ruhiger ab als in Buenos Aires. Auch wenn eine fremde Großstadt niemals ein idealer Ort sein kann, um sich mit Kindern längere Zeit dort aufzuhalten, genießen wir unseren Aufenthalt hier sehr.

 

Unseren Spaziergang durch die historische Altstadt runden wir mit einem Besuch des „Mercado del Puerto“ mit seinen zahllosen „Parilladas“ ab.

Das nebenstehende Foto widme ich ausdrücklich meinen Kollegen von der Hauptfeuerwache Mariahilf: Endlich ist Schluß mit der „Diätkost“ und der ständigen „Beilagen-Esserei“; Halbe Rinderhälften am Holzkohengrill – Da wird der Körper einmal so richtig gefordert …

 

Morgen geht's von Montevideo noch ein letztes Mal mit dem Flugzeug über die Anden nach Chile, wo wir sehnsüchtig unseren "Mox" erwarten.

 

Der Eindruck der von Uruguay geblieben ist: Ein Land ohne extrem spektakuläre Sehenswürdigkeiten, aber mit viel Charme sowie unglaublich freundlichen und gelassenen Menschen.

 

Darüber hinaus - Rinder, Rinder, Rinder - und vom ganzen Parilla-Schmaus, schaut nur noch ein Knochen heraus ;-))

 

 

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Sa

01

Okt

2011

Colonia del Sacramento / Uruguay

Von Iguazu ging’s erst einmal mit dem Flugzeug wieder zurück nach Buenos Aires und von dort mit dem Schiff weiter über den Rio del la Plata nach Colonia del Sacramento / Uruguay.

Colonia ist eine kleine beschauliche Stadt mit einem wunderschönen kolonialen Altstadtkern, die wirkt, als wäre sie irgendwann in den 1940er Jahren eingeschlafen.

Nach dem Trubel der letzten Tage genau das richtige, um etwas zur Ruhe zu kommen.

Wir schlendern durch die historischen Gässchen, genießen Eis, süßes Popcorn und Früchte in den weitläufigen Parks und genehmigen uns das eine oder andere Cerveza irgendwo am Strand außerhalb der Stadt. Unsere Kinder fühlen sich in den alten Gemäuern in die Zeit der Piraten und Freibeuter zurückversetzt und können erstmals so richtig „Kind sein“.

Die Einheimischen begrüßen gerade den Frühling (Primavera) mit bunten Paraden.

Kulinarisch setzen wir voll und ganz auf die landestypische „Parilla“ – Gegrilltes vom Feinsten und dazu fantastische uruguayische Rotweine …

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Di

27

Sep

2011

Iguazu-Wasserfälle

Mit dem Flugzeug ging’s von BA nach Puerto Iguazu unmittelbar im Dreiländereck Argentinien/Brasilien/Paraguay, wo wir uns die weltberühmten Wasserfälle von Iguazu angesehen haben.

Obwohl wir auch dort nicht gerade alleine unterwegs waren (durch den stark aufgewerteten brasilianischen Real ist Argentinien im Moment ein beliebtes und billiges Reiseland für Brasilianer) fühlten wir uns nach der absoluten Reizüberflutung in BA wie in eine andere Welt versetzt.

Die Wasserfälle können sowohl von der argentinischen als auch von der brasilianischen Seite bewundert werden (die Grenze verläuft genau in der Mitte des Rio Iguazu) und sind trotz der sich durch den Nationalpark wälzenden Menschenmassen unglaublich beeindruckend.

Das wahre Ausmaß der Fälle kann man erst von der brasilianischen Seite aus ermessen.

Über die Bootsfahrt, die wir unter den Wasserfällen hindurch gemacht haben, schweigen wir uns lieber aus …

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Sa

24

Sep

2011

Buenos Aires

Nach einem langen Flug sind wir erschöpft aber erwartungsvoll in Buenos Aires - der Stadt des Tangos - gelandet.

 

In unserem Reiseführer steht: „Entweder man liebt diese Stadt, oder man hasst sie“. Wir lieben sie definitiv nicht. Für uns präsentiert sich BA laut, hektisch und ohne jeglichen Charme. Echte Sehenswürdigkeiten kann man an einer Tischlerhand abzählen ;-)

 

Uns fehlen Fußgängerzonen zum entspannten Bummeln, nette Straßencafes und gepflegte Parkanlagen. Alles in allem ein Ort, an dem es sich nach unserem Empfinden (insbesondere mit Kindern) nicht lohnt, länger als unbedingt notwendig zu verweilen.

 

Positiv empfinden wir den rücksichtsvollen und zuvorkommenden Umgang der Menschen in dieser Stadt. In der U-Bahn wird einem als Familie mit Kindern beispielsweise sofort ein Sitzplatz angeboten und wir bemerken eine freundliche und hilfsbereite Gesinnung.

 

Wir kehren diesem rastlosen Moloch nach vier Tagen den Rücken und düsen ab zu den Iguazu-Wasserfällen im Dreiländereck Argentinien/Brasilien/Paraguay …

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Mi

14

Sep

2011

Unsere Abschiedsparty

Am 10. September war unsere große Abschiedsparty angesagt.

Die ersten Freunde und Verwandten kamen um 9.00 Uhr - die letzten gingen gegen .... Uhr ;-))

 

Bei traumhaften Wetter konnten wir noch ausgiebig unsere letzten Reisedetails diskutieren und auch die Kinder waren in ihrem Element.

 

Ein wunderschöner Abschied.

 

Muchas Gracias !

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