Auf der legendären Careterra Austral

Die Schotterpiste – auf Spanisch „Ripio“ – hat uns wieder. Wir kämpfen uns durch bis zum NP Queulat.

Dort sehen wir leider nur ganz kurz den Ventisquero colgante – den hängenden Gletscher, da das Wetter umgeschlagen hat.

Macht uns nichts – wir besuchen die 40°C heißen Thermalquellen die am Rande des Puyuhuapi- Fjords liegen und lassen uns den Regen auf den Kopf tropfen.

Sorgen machen uns nur die Lebensmittelversorgung und dass es uns wichtige Schrauben vom Stabilisator herunter gerüttelt hat.

Aber wir haben Glück beim örtlichen Schrotthändler, der aus drei verschiedenen Wracks unseren Bedarf zusammenträgt.

Auf unserem Weg treffen wir ein ganz liebes Paar aus Österreich – Christoph und Christl – mit denen wir ein Stück des Weges gemeinsam reisen.

Dann kommt der landschaftlich schönste Teil der Carretera, den wir aufgrund des schlechten Wetters leider nur erahnen können.

Regen und dicke Wolken lassen immer nur kurze Schmankerl durchblicken.

Ein für uns ganz besonderer Augenschmaus war, bei kurzzeitig besserem Wetter, der Cerro Castillo am Lago Carrera.

Der Regen begleitet uns bis Puerto Tranquillo. Also müssen wir zu Plan B greifen: Wir essen am Abend alle unsere Teller leer und es klappt. Am nächsten Morgen scheint die Sonne und das bleibt dann auch so ;-)) Wir können die Bootsfahrt zu den berühmten Marmorhöhlen unternehmen. Die dort geschossen Fotos sprechen für sich.

Auf der folgenden Strecke wird es schwierig die Landschaft zu beschreiben, ohne sich zu wiederholen. Einfach …… spektakulär ;-))

Türkisblaues Wasser in den Seen, bewaldete Berge und im Hintergrund immer irgendwo ein schneebedeckter Gipfel dazu. Azurblauer Himmel und dazu Abendstimmungen wie aus dem Fotoshop.

Wir stellen uns auf die Terra Luna Lodge am Lago Carrera – dem zweitgrößten See Südamerikas – wo wir auch Floris Geburtstag verbringen.