San Martin de los Andes

Das Christkind ist schon zum Greifen nahe …

 

San Martin ist eine geniale kleine Stadt im schweizer Stil. Wir finden unseren Mox im Moment ohnehin etwas zu eng, also nehmen wir uns kurzerhand ein Apartment in der ruhig und doch sehr zentral gelegen Hosteria Raclette und genießen nach den einsamen Tagen am See das Stadtleben mit seinen Restaurants und Geschäften.

 

San Martin duftet überall phantastisch nach Rosen. Jedes Haus hat in seinem Garten Unmengen von Rosenstöcken und alles ist sehr gepflegt.

 

Eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt wird zum Zeitvertreib. Ebenso eine Bootsfahrt zu einem kleinen Weiler am anderen Seeufer. Auch dort machen wir eine Wanderung – diesmal zu einem Wasserfall.

 

Wir erkundigen uns über die örtlichen Weihnachtsbräuche, greifen dem Christkind noch etwas unter die Arme und decken uns in einem Delikatessengeschäft mit allen möglichen Leckereien für den Heiligen Abend ein.

 

Den 24. verbringen wir ganz ungewohnt in kurzen Hosen am See. Papa Noel (der Weihnachtsmann) fährt hier mit lautem Geheul mit einem Feuerwehrauto durch die Stadt und beschenkt die Kinder mit Süßigkeiten. Sonst merkt man kaum etwas von Weihnachtshektik. Keine (grausame) Weihnachtsmusik, die einem schon aus den Ohren quillt; kein kitschiger Weihnachtsschmuck, der aufdringlich herum blinkt; keine gestressten Menschen, die sich bepackt mit großen Einkaufssäcken gegenseitig anfauchen – Alles läuft muy tranquillo ;-)) Um Mitternacht gibt’s dann noch ein großes Feuerwerk und die Luft ist erfüllt vom Geruch des „Weihnachts-Asados“ …