Cuzco - Machu Picchu

Als Alternative zu der 12 stündigen Busfahrt leisten wir uns den (sauteuren) Flug nach Cuzco – dem Herzen des alten Inkareichs.

 

Auch wenn die Stadt (oder zumindest das historische Zentrum) fest in Händen der Tourismusindustrie ist, versprüht sie für uns ein besonderes und authentisches Flair.

Die kolonialen Gebäude, die zum Teil auf den unzerstörbaren Fundamenten des Inka-Imperiums errichtet wurden, ziehen uns sofort in ihren Bann.

Wir beobachten das Treiben in den schmalen Gässchen, unternehmen Ausflüge in die nähere Umgebung und geben uns (leider nicht ganz ohne Folgen) den kulinarischen Genüssen des Andenhochlandes hin.

 

Und wenn man schon in Cuzco Halt macht, darf natürlich ein Besuch des ultimativen „Touristen-Nepps“ Machu Picchu nicht fehlen (rückblickend betrachtet kommen uns die Iguazu-Fälle im Vergleich ja schon beinahe wie ein Privatissimum vor ;-))

Die örtliche Touristen-Maffia nutz natürlich den Umstand aus, dass kaum ein Tourist Cuzco verlässt, ohne Machu Picchu gesehen zu haben. Wir hätten es uns (aus Prinzip) schon beinahe anders überlegt (da kaum ein Cent der lokalen Bevölkerung zu Gute kommt), konnten dann aber doch noch ein „Schnäppchen“ erhaschen. Die billigste Option für uns vier (Abfahrt um vier Uhr morgens, Rückkehr spät abends – perfekt für eine "Durchfall-geschwächte" Familie mit zwei kleinen Kindern) war dann doch für bescheidene 500 USD zu haben; in Relation zu den sonst üblichen Preisen beinahe ein Geschenk …

 

Und so ließen auch wir uns durch die (ehrlicherweise) unglaublich beeindruckende und mystische Inka-Stätte „schieben“.

 

„Bitte bleiben Sie auf den gekennzeichneten Wegen“ - „Bitte setzten Sie sich nicht in den Rasen“ - „Bitte bleiben Sie nicht stehen und schießen Sie rasch Ihr Foto“ (die übrigen 3000 Besucher wollen schließlich auch noch „durchgeschoben“ werden) …