Nordwärts

Unseren ursprünglichen Plan, gleich über den Bermejo-Paß nach Mendoza/Argentinien zu fahren, haben wir aufgrund der doch noch sehr winterlichen Bedingungen in den größeren Höhen aufgegeben und wir fahren nun auf der chilenischen Seite der Anden nordwärts Richtung Peru.

 

Von Valparaiso ging’s erstmal in den nur ca. 50 km entfernten Parque Nacional La Campana, wo wir unsere ersten beiden Tage im Mox auf einem Stellplatz in der Nähe der CONAF-Station verbrachten und uns wieder langsam an das Leben auf engstem Raum gewöhnen konnten.

Die Kinder konnten erstmals so richtig herumtoben und nach Herzenslust spielen.

 

Nach zwei erholsamen Tagen in Mitten der Natur setzen wir unsere Fahrt Richtung Norden auf z.T. abenteuerlichen Pisten fort. Über kleinere Pässe und vorbei an mehreren Stauseen gelangten wir in das Valle Rio Hurtado und trafen dort – eher durch Zufall – auf ein kleines Paradies in Mitten der sonst sehr kargen Landschaft: Die Hacienda Los Andes. Eine ca. 500ha große Hacienda mit im Kolonialstil errichteten Gebäuden und jeder Menge Reitpferden (für Andi ist der optimale Ort für ein Pferd ja sowieso zwischen zwei Semmelhälften ;-) aber für Berni und die Kids war das der Traum schlechthin). Erstmals haben wir das Gefühl, so richtig angekommen zu sein, und unseren Rhythmus gefunden zu haben. Abgesehen von allem rund um’s Pferd, gab’s auch noch so manch praktischen Aspekt zu berücksichtigen (z.B. ein vorzügliches Restaurant, warme Duschen usw.), sodass wir uns gleich mal für vier Tage an diesem herrlichen Ort niederließen, ehe wir in das Valle de Elqui weiter reisten.

 

Und natürlich musste auch noch Iris 3. Geburtstag gefeiert werden.