Eine Familie geht auf Reisen

Jede Familie erfährt am eigenen Leib, wie sehr sich das Leben mit Kindern verändert - so natürlich auch die Art des Reisens.

Deshalb haben auch wir unsere Tramper-Rucksäcke eingemottet und uns für unsere große Südamerikareise nach einem familientauglichen Reisegefährt umgesehen.

 

Es stellte sich die Frage: Mieten oder Kaufen?

Recht rasch war allerdings klar, daß mieten für einen so langen Zeitraum keine Option war.

 

 

Also Kaufen. Natürlich werden immer wieder in diversen Reiseforen Fahrzeuge angepriesen, die vor Ort übernommen werden können.

Im Zuge unserer Recherchen zeigte sich allerdings sehr bald, daß unter dem ohnehin spärlichen Angebot an gelände- und schlechtwegetauglichen Fahrzeugen so gut wie kein für vier Personen geeignetes Fahrzeug - d.h. vier vollwertige Sitz- und Schlafplätze - angeboten wurde.

 

Wir haben uns letzlich daher entschieden, ein eigenes Reisefahrzeug anzuschaffen.

Ein glücklicher Zufall hat uns dann unseren "Mox" in die Hände gespielt.

 

Ein großer Vorteil eines eigenen Fahrzeugs lag für uns auch darin, dieses im Rahmen mehrerer Urlaube in heimischen Gefilden noch so richtig kennen zu lernen und nach eigenen Bedürfnissen adaptieren zu können.

 

Im Vorfeld unserer Reise haben wir unseren "Mox" natürlich gründlich überholt und dabei z.T. auch selbst Hand angelegt. Dadurch haben wir unser Fahrzeug auch technisch gut kennen gelernt und ein Gespür für seine Eigenheiten entwickelt.

 

Parallel zur Beschaffung unseres Reisefahrzeugs liefen die Verhandlungen mit unseren Arbeitgebern bezüglich einer Karanzierung. Glücklicherweise konnten wir uns dahingehend einvernehmlich einigen, sodaß keiner von uns beiden gezwungen war, seinen Job an den Nagel zu hängen. Wir empfinden dafür eine große Dankbarkeit und wollen uns gar nicht vorstellen, wie es anders gelaufen wäre ... (aber wie schon ein altes Sprichwort sagt: "Wie man in den Wald hinein ruft, so kommt es wieder heraus").

 

Die eigentlichen Reisevorbereitungen im engeren Sinn begannen ca. ein Jahr vor unserem geplanten Abfahrtstermin.

 

 

Eine der größten Herausforderungen war sicherlich die Organisation des Fahrzeugtransports nach Südamerika.

 

Aufgrund der Berichte über RoRo-Verschiffungen nach Buenos Aires, die in verschiedenen Reiseforen ausführlich nachgelesen werden können, war rasch klar, daß diese Variante für uns nicht die erste Wahl sein würde.

 

Ein Transport in einem High-Cube-Container hätte wiederum bedungen, den gesamten Kofferaufbau zu demontieren und in Südamerika wieder aufzubauen. Auch diese Variante hat uns nicht wirklich vom Hocker gehauen.

 

Wir haben uns letztlich daher für einen offenen Transport auf einem Flat-Rack entschieden (siehe Fotos oben). Der Vorteil dieser Variante liegt vor allem darin, dass das Rack ohne Zwischenstop direkt nach Chile - dem auserwählten Startpunkt unserer Reise - transportiert werden konnte.

 

Bei der Organisation der Verschiffung war uns Martina von der Villa Kunterbunt in Chile sehr behilflich. Sie kooperiert mit der sehr professionell agierenden Spedition SeaFair.

 

 

 

Weitere Themen folgen in Kürze ....